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Fuß-Irrtümer

In den Industrienationen tragen die meisten Menschen Zeit ihres Lebens Schuhe mit steifen Sohlen, die im Vorfuß- bzw. Zehenbereich schmal zulaufen. Diese Schuhform führt unweigerlich zu einer Veränderung der ursprünglichen Fußform.

Eine Ansicht, die in unserer Gesellschaft tief verwurzelt zu sein scheint, ist:

Unsere Füße sind grundsätzlich problematisch. Sie sind zu platt, gesenkt, verformt etc. - und das Ziel von Orthopäden und orthopädischen Schuhmachern ist, diese Probleme technisch (auch operativ) zu korrigieren.


Der Erfinder von CorrectToes™, Dr. Ray MacClanahan ist da anderer Ansicht:

Wir glauben, dass die Natur den Fuß optimal geschaffen hat. Deshalb ist der beste Weg Fußproblemen zu begegnen, den Fuß zurück zu der Form und Funktion zu bringen, wie es die Natur vorgesehen hat. Im folgenden Text gehe ich auf einige Vorstellungen über Füße und Schuhe ein die sehr populär, aber dennoch falsch sind.

Irrtum Nr. 1: "Der Fuß ist generell deformiert. Der Weg um Fußprobleme zu korrigieren, ist entweder der Einsatz orthopädischer Hilfsmittel oder eine Operation."

Betrachten wir den Fuß eines kleinen Kindes (linkes Bild).

Sie werden feststellen, dass die Zehen ausreichend Abstand zueinander haben. Der kindliche Fuß ist von Natur aus für optimale Balance geschaffen.

 

Die weit auseinander stehenden Zehen schaffen zusammen mit dem Ballen und der Ferse eine optimale Basis für das Fußgewölbe.

Wenn der Fuß diese Form behält, bleibt auch der optimale Gang bis ins hohe Alter erhalten. Das zeigt sich bei Völkern, die überwiegend barfuß oder nur mit leichten Sandalen oder Flip-Flops gehen.

In den Industrienationen tragen die meisten Menschen Zeit ihres Lebens Schuhe mit steifen Sohlen, die im Vorfuß- bzw. Zehenbereich schmal zulaufen. Diese Schuhform führt unweigerlich zu einer Veränderung der ursprünglichen Fußform.

Diese Deformation des Fußes, bedingt durch übliches Schuhwerk, führt zu Fuß-, Knie-, Gelenk- und Muskelproblemen und meist auch zu einem Zusammentreffen aller Probleme.

Der Fuß ist also nicht natürlicherweise fehlgeformt, sondern fast immer genau richtig für seine Aufgabe geschaffen!

Deshalb ist der beste Weg, den meisten Fußproblemen zu begegnen, nicht der Gebrauch von Einlegesohlen oder gar Operationen, sondern viel mehr, dem Fuß die Möglichkeit zu geben zu seiner natürlichen Form zurück zu kehren. Dazu gehört, dass sich Vorderfuß und Ferse auf der gleichen Ebene befinden und die Zehen natürlich gespreizt sind.

Irrtum Nr. 2: "Turnschuhe sind gut für die Füße, weil sie eine gute Dämpfung besitzen und die Füße stützen."

Die meisten Menschen wissen, dass hohe Absätze nur mit Mode zu tun haben und nicht mit Funktion, aber was sollte falsch an Turnschuhen sein?

Wenn Sie die meisten Turnschuhe betrachten, werden Sie feststellen, dass auch diese Schuhe die Ferse erhöhen (Dämpfung) und die Zehen anheben und zusammendrücken. Anstatt also die sportliche Performance zu verbessern, schränken die genannten Eigenschaften die natürliche Haltung des Fußes ein, was zu chronisch angespannten Streckmuskeln der Zehen, zu einem generell verspannten Fuß und weiterhin zu Strukturveränderungen der Zehen führt. Selbst wenn man Schuhdesigner mit der Erkenntnis konfrontiert, dass flache und weite Schuhe (am weitesten am Ende der Zehen) optimal sind für die Funktionalität und Gesundheit des Fußes, lehnen sie aber bei die Umsetzung dieser Information in ihrem Design ab, da ein solcher Stil unvereinbar mit dem klassischen und modischen Erscheinungsbild von Schuhen ist. Machen Sie sich klar, dass genau die Schuhe, die angepriesen werden sportliche Leistungen zu unterstützen, meistens genau das Gegenteil verursachen, indem sie die natürliche Funktion des Fußes einschränken.

Irrtum Nr. 3: "Fuß- und Muskelprobleme sowie Arthrose sind Teil des natürlichen Alterungsprozesses."

Man hört manchmal: Ich kann nicht mehr gehen, laufen, stehen, weil ich alt werde. Probleme mit der Muskulatur sind in unserer modernen Gesellschaft erstaunlich verbreitet. Tatsächlich sind sie aber kein Teil des natürlichen Alterungsprozesses!

Wiederum sind es die steifen und unflexiblen Schuhe, die eine viel größere Rolle bei der physischen Degeneration der Füße spielen, als die meisten Menschen realisieren. Genau dieses Schuhwerk trägt nennenswert mehr zu Fußproblemen bei, als der Alterungsprozess an sich.

Irrtum Nr. 4: "Platt-, Senk-, Spreiz-, und Hohlfüße sind problematisch und müssen orthopädisch behandelt werden."

Entgegen der herkömmlichen Meinung ist in den meisten Fällen nicht die Höhe oder die Länge des Längsgewölbes des Fußes entscheidend. Menschen können sowohl mit einem hohen als auch mit einem niedrigen Fußgewölbe einen optimalen Gang haben. Wirklich wichtig ist jedoch die Basis der Unterstützung des Fußgewölbes. Diese Unterstützung ist von Natur aus in den Fuß eingebaut, durch die Ferse, den Vorderfuß mit dem Ballen und den gleichmäßig gespreizten Zehen, die das Fußgewölbe abschliessen.

Wenn dieser natürliche Fuß frei laufen darf, ohne von engen, steifen Schuhen beschränkt zu werden, braucht er auch keinerlei Stützung im Bereich des Fußgewölbes. Oder haben Sie schon mal einen Torbogen gesehen, der in der Mitte gestützt wird?